Aktivitäten und Ziele

  • Wir erhalten mehr als 500 alte Obstsorten, die auf sechs Streuobstwiesen (ca. 9 ha), einer Obstbaumallee und einer Obstbaumhalballee angepflanzt wurden. Dabei werden insbesondere die historischen, sächsischen Obstsorten erhalten.
  • Wir fördern die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten auf diesen Streuobstwiesen.
  • Wir erstellen vielfältige Informationen zu alten Obstsorten.
  • Wir fördern die Nutzung der alten Obstsorten (z.B. durch die Unterstützung von Schülerfirmen).
  • Wir fördern die Oberlausitzer und sächsische Streuobst-Community und vernetzen uns bundesweit und in die Nachbarländer.
  • Wir überzeugen ganz viele Menschen, dass Obstbaumpatenschaften eine wunderbare Sache sind, um Arten- und Sortenvielfalt in unserer Region zu schützen.
    dhdh

Wenig besitzen, aber viel erhalten
Die Oberlausitz-Stiftung hat im Jahr 2006 eine 2,5 ha große Wiese in Ostritz Ortsteil Leuba erworben und dort mehr als 200 hochstämmige Obstbäume unterschiedlicher Sorten angepflanzt (Sortengarten der Oberlausitz). Das Grundstockvermögen der Oberlausitz-Stiftung besteht aus diesem Sortengarten und aus 10.000 €. Damit ist die Oberlausitz-Stiftung vermutlich die kleinste Stiftung in Deutschland.
Die Erweiterung der Sammlung historischer Obstsorten geschieht seit dem Jahr 2007 ausschließlich auf oder entlang von Wiesen, die Dritte über mit uns geschlossenen Kooperationsverträgen kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Sammlungsbestand (Stand Januar 2021)
Insgesamt umfasst die Sammlung historischer Obstsorten 256 Apfel-, 123 Birnen-, 32 Pflaumen-, 55 Kirsch- und 18 Haselnuss-, 6 Walnusssorten sowie einige weitere Obstsorten. Eine Erweiterung der Sammlung ist vorgesehen.

Mitarbeiter und Finanzierung
Die Oberlausitz-Stiftung besteht derzeit aus den drei Vorstandsmitgliedern: Dr. Michael Schlitt (Vorsitzender), Bettina Schlitt und Dr. Ulrich Kessler. Alle Vorstandsmitglieder arbeiten rein ehrenamtlich. Es gibt keine weiteren Mitarbeiter der Stiftung, aber viele andere freiwillige Helfer.
Für den dauerhaften Erhalt der Obstsorten erhält die Oberlausitz-Stiftung keine öffentlichen Mittel. Alle Pflegemaßnahmen werden ausschließlich ehrenamtlich erbracht oder mit privaten Spenden finanziert.

Nutzung des anfallenden Obstes
Das Obst wird zum überwiegenden Teil von zwei Schülerfirmen geerntet. Wir arbeiten in diesem Zusammenhang mit der Privatschule „Schkola“ (Ebersbach/Ostritz) und mit der Mittelschule (Reichenbach/Oberlausitz) zusammen.
Einen weiteren Teil des anfallenden Obstes lassen wir selbst zu Saft verarbeiten.

Die Stifter
Die Oberlausitz-Stiftung wurde im Jahr 2006 von Bettina und Dr. Michael Schlitt (Görlitz) errichtet.

FÖRDERUNG

Die Oberlausitz-Stiftung fördert aufgrund des derzeit noch geringen Grundstockvermögens lediglich eigene Projekte. Es besteht keine Möglichkeit der Förderung anderer Projekte.

SATZUNG & GEMEINNÜTZIGKEIT

Die Oberlausitz-Stiftung ist seit Gründung durch das zuständige Finanzamt als gemeinnützige Einrichtung anerkannt.
zum Freistellungbescheid

Die gültige Satzung der Oberlausitz-Stiftung: zur Satzung

SPENDEN & GEMEINNÜTZIGKEIT

Die Oberlausitz-Stiftung dient gemäß Bescheid des Finanzamtes Löbau vom 25.06.2015 ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne § 51 ff. Abgabenordnung.

Es können daher auf Wunsch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Spendenkonto: Oberlausitz-Stiftung
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
IBAN:  DE97 8505 0100 3000 1151 44
BIC:    WELADED1GRL

 

Wir sind sammlungshaltender Partner der Deutschen Genbank Obst.

 

Wie sind Mitglied im Erhalternetzwerk des Pomologen Verein e.V.