Alte Obstsorten erhalten – Junge Menschen fördern

Förderung der Jugend

Nutzung von Obst von Streuobstwiesen durch Schülerfirmen (laufendes Projekt)

Streuobstwiesen werden am ehesten dann erhalten, wenn das darauf wachsende Obst genutzt wird. Das Projekt „Nutzung von Obst von Streuobstwiesen durch Schülerfirmen“ zeigt modellhaft, wie durch den Aufbau von Schülerfirmen das auf Streuobstwiesen anfallende Obst für die Herstellung und den Verkauf von Apfelsaft und Apfelmus genutzt wird.

2011 wurde am Gymnasium der Schkola in Ebersbach (Oberlausitz) eine Schülerfirma errichtet. Diese erntet jährlich mehr als 1.000 kg Äpfel auf der Streuobstwiese der Oberlausitz-Stiftung in Leuba. Die Äpfel werden zu Apfelsaft und Apfelmus weiterverarbeitet. Dieser Saft wird an der Schule von den Schülern getrunken bzw. über die Schülerfirma verkauft.

Neben dem praktischen Teil (Obsternte, Saftverkauf etc.) lernen die Schüler im Unterricht etwas über die Vermarktung und Kalkulation des Saftes, zur Bedeutung von Streuobstwiesen und historischen Obstsorten etc. Außerdem wird durch die Arbeit in der Schülerfirma die Teamfähigkeit der Jugendlichen gestärkt.

In der 7. Klasse der Oberschule in Reichenbach (Oberlausitz) wurde 2018 auf Initiative der Oberlausitz-Stiftung die Schülerfirma „Mac Saftig“ gegründet. Die Schüler haben aus den Gärten in der Umgebung von Reichenbach Äpfel geerntet und daraus 1.208 Liter Apfelsaft produziert und anschließend verkauft.
„Das Kapital wächst auf den Bäumen“  Artikel der Sächsischen Zeitung vom 21.12 2018, zu lesen hier

ADRESSE:

Oberlausitz-Stiftung
St. Marienthal 2/ Propstei,
02899 Ostritz
Tel.: +49 (0) 35823 - 77231
Fax.: +49 (0) 35 823 - 77 250
Website: www.oberlausitz-stiftung.de
Email: i n f o (at) o b e r l a u s i t z - s t i f t u n g . d e

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