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Die Stiftung - Allgemeine Informationen

Ziel der Stiftung ist derzeit die Sammlung alter Obstsorten. Dabei werden insbesondere Obstsorten der Oberlausitz angepflanzt und dauerhaft erhalten. Zu diesem Zweck hat die Stiftung im Jahr 2006 in Ostritz (Sachsen) eine 2,5 ha große Wiese erworben und dort mehr als 200 hochstämmige Obstbäume unterschiedlicher Sorten angepflanzt. Entstanden ist so ein „Obstsortengarten der Oberlausitz“. Zudem werden von der Oberlausitz-Stiftung zwei insgesamt 3,1 ha große Streuobstwiesen in Ostritz betreut. Auf diesen werden ebenfalls seltene historische Obstsorten angepflanzt und erhalten. Insgesamt umfasst die Ostritzer Sammlung historischer Obstsorten mittlerweile 247 Sorten, darunter 160 Apfel-, 40 Birnen-, 14 Pflaumen- und 16 Kirschsorten. Fast 180 dieser Obstsorten stehen auf der „Roten Liste 2014“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Das Obst wird zum überwiegenden Teil von einer Schülerfirma geerntet, die derzeit im Aufbau ist. Die Oberlausitz-Stiftung arbeitet in diesem Zusammenhang mit der Privatschule „Schkola“ (Ebersbach/Ostritz) zusammen.

Nach der geplanten Erhöhung des Grundstockvermögens der Stiftung werden weitere Ziele und Schwerpunkte der Arbeit der Oberlausitz-Stiftung hinzukommen.

Die Oberlausitz-Stiftung wurde im Jahre 2006 von Dr. Michael Schlitt und Bettina Schlitt aus Görlitz errichtet.

Verschollen geglaubte Birnensorte "Elbersdorfer Butterbirne" wiedergefunden. Sorteninfos

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Streuobstwiese Leuba als Querbild aus der Entfernung