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Die Stiftung - Allgemeine Informationen

Ziel der Stiftung ist derzeit die Sammlung alter Obstsorten. Dabei werden insbesondere alte Obstsorten der Oberlausitz berücksichtigt. Zu diesem Zweck wurde in Ostritz-Leuba (Sachsen) eine 2,5 ha große Wiese erworben. Seit dem Jahr 2006 wurden dort mehr als 200 hochstämmige Obstbäume unterschiedlicher Sorten angepflanzt. Entstanden ist so ein „Obstsortengarten der Oberlausitz“. Zahlreiche der dort vorhandenen alten Obstsorten stehen auf der „Roten Liste 2014“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: 100 alte Apfelsorten, 9 alte Kirschsorten, 5 alte Pflaumensorten, 2 Pfirsichsorten und 15 alte Birnensorten.

Das Obst wird zum überwiegenden Teil von einer Schülerfirma geerntet, die derzeit im Aufbau ist. Die Oberlausitz-Stiftung arbeitet in diesem Zusammenhang eng zusammen mit der Privatschule „Schkola“ (Ebersbach/Ostritz).

Nach der geplanten Erhöhung des Grundstockvermögens der Stiftung werden weitere Ziele und Schwerpunkte der Arbeit der Oberlausitz-Stiftung hinzukommen.

Die Oberlausitz-Stiftung wirkt mit beim bundesweiten Projekt des Pomologen-Vereins zum dauerhaften Erhalt der genetischen Vielfalt bei Obst. Zu diesem Zweck wird von der Oberlausitz-Stiftung eine 0,6 ha. große Streuobstwiese in Ostritz-Bergfrieden und eine 2,5 ha. große Streuobstwiese in Ostritz-Leuba betreut. Auf diesen Wiesen stehen nochmals mehr als 200 zum Teil mehr als hundert Jahre alte Obstbäume.

Die Oberlausitz-Stiftung wurde im Jahre 2006 von Dr. Michael Schlitt und Bettina Schlitt aus Görlitz errichtet.

Neueste Aktivitäten: Hier geht's zum aktuellen Inforum von März 2016.

 

Streuobstwiese Leuba als Querbild aus der Entfernung